15. September 2018

Geschlafen habe ich wie ein Stein. Der Kopfschmerz ist weg, der bittere Geschmack noch da. Ein gutes Zeichen. Das Entgiften geht voran. Ein kurzer Blick auf die Waage. Ein Kilo ist futsch! Darauf ein köstliches Frühstück mit zwei gekochten Eiern, einer halben Avocado, dazu eine Scheibe Vollkornroggenbrot, einen Apfel und eine Tasse Kaffee - schwarz, versteht sich. Ich bin satt und glücklich, mich auf dieses Experiment eingelassen zu haben. Freue mich über das abwechslungsreiche Ernährungsangebot, meine Disziplin bei der Umsetzung und erste körperliche und mentale Erfolge!

 

Für den Mittag bereite ich einen köstlichen Aufstrich aus pürierten roten Linsen und Möhren zu. Abgewogen streng nach Plan! Dazu gibt’s eine Scheibe Brot und eine Birne. Am Abend locken gebratener Lachs und Spinat. Es schmeckt! Mir geht’s gut.

 

Immer mit der Eiweißportion beginnen

 

16. September 2018

Weil’s gestern Morgen so köstlich war, starte ich heute Morgen noch mal mit Eiern und Avocado in den Tag. Wichtig ist, so lese ich in meinem Ernährungsplan, die Mahlzeit immer mit ein bis zwei Bissen der Eiweißportion zu beginnen, um den Insulinspiegel dauerhaft zu regulieren. Denn: Kommt im Magen zuerst das Eiweiß an, produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Glukagon. Das ruft ein Sättigungsgefühl hervor und hemmt die Produktion des Insulins. Der Heißhunger bleibt aus! Zum Mittag gibt’s Fetakäse mit Gemüse und am Abend gebratenes Rindfleisch mit Salat. Ehrlich gesagt, zwingen muss ich mich zum Trinken. Aber am Abend sind die zweieinviertel Liter geschafft. ....

 

17. bis 23. September 2018

Mein Ernährungsverhalten pendelt sich ein. Der Magen lässt sich auf kleinere Portionen ein. Einzige Herausforderung: das Trinken.  Ich schlafe besser als zuvor,

meine Geschmacksnerven sind sensibler geworden. Der bittere, durch die Entgiftung hervorgerufene Geschmack im Mund wird weniger. Britta Gerlach-Bogumil, mit der ich mich in dieser Woche zum Wiegen und Gedankenaustausch verabredet habe, rät mir, einfach Kardamomkügelchen aus dem Gewürzregal im Supermarkt zu kauen. Super Tipp. Probiere ich gleich aus!

 

Was tun bei auswärtigen Terminen?

 

24. bis 27. September 2018

Genau während der letzten drei Tage der strengen Umstellungsphase muss ich zu einer Messe mit Hotelübernachtung. Was tun? Ruhe bewahren, rät mir Britta Gerlach-Bogumil. Häufig biete das Frühstücksbüffet mit Eiern, Joghurt, Roggenvollkornbrot und Obst genau das, was eh im Plan steht. Mittag- und Abendessen spreche ich noch individuell vor Ort ab. In der Tat: Im Restaurant folgt man meinen Wünschen, und ich kann guten Gewissens die Phase 2 beenden.

 

28. September 2018

Ich starte in die 3. Phase. Will heißen: Ich erhöhe die Menge der Portionen, bleibe bei drei am Tag und halte strikt die fünf Stunden dazwischen ein. Zwei Esslöffel Leinöl am Tag nehme ich von nun an in meinen Ernährungsplan auf. Zu dem gesellt sich nun eine weitere Auswahl an Lebensmitteln, die ich individuell mit Britta Gerlach-Bogumil festlege. Mein Körper hat sich mittlerweile an die veränderten Essgewohnheiten gewöhnt. Ab und zu ein Gläschen Wein, auch das darf wieder sein.

 

Drei Kilo sind futsch - neue Energie ist da!

 

10. Oktober 2018

Vier Wochen sind rum. Drei Kilo futsch. Ich fühle mich fit, Joggen und regelmäßiges EMS Training tun ihr Übriges dazu. Langsam bereite ich mich auf Phase 4 vor. Will heißen: Aus einem Selbstversuch einen Lebensplan zu machen. Ich weiß nun, welche Lebensmittel mir in welcher Menge gut tun. Nehme mir mehr Zeit zum Essen und Genießen. Fühle mich leichter und voller Energie.