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"Happy wife - happy life! "- Gespräch mit Lebenscoach Katrin Junge

"Mach’ Schluss mit Zweifeln, Angst und Misstrauen in deinem Leben und deiner Partnerschaft“, sagt Lebenscoach Katrin Junge. Denn: „Dein Leben ist deine Entscheidung.“ Die 46-Jährige unterstützt Frauen und Mütter, wieder glücklich zu sein in ihrer Partnerschaft bzw. erneut in eine glückliche Beziehung zu starten.

 

Alles läuft drunter und drüber in der Beziehung. Das Verhältnis zum Partner wird von Tag zu Tag schlechter. Woher die Power noch hernehmen, um den Kindern eine liebe- und verständnisvolle Mutter zu sein? Frustriert beginnt und endet jeder Tag...

 

 

"Jetzt fange ich an,

 

auf mein Herz zu hören!"

 

Katrin Junge hat genau das erlebt. „Meine letzte Beziehung war keine Herzensgeschichte. Ich war sehr rational“, sagt sie. „Mir tat das zwar immer weh, ich habe aber vorher nie gelernt, auf mein Herz zu hören. Im März 2018 habe ich mich dann von meinem Partner, mit dem ich zwei wunderbare Kinder habe, getrennt. Das hätte ich schon viel früher machen sollen. Ich habe viele Erkenntnisse daraus gewonnen.“ Und genau hier setzt ihre Arbeit an: „Ich helfe den Frauen, sich zu verzeihen, dass sie sich nicht eher getrennt haben. Dass sie sagen: ‚Es ist ok. Jetzt fange ich an, auf mein Herz zu hören. Wenn ich mein Leben ändere, kann ich Neues erschaffen.’ Mir liegt es am Herzen, dass Frauen durch mein Coaching schneller durch diesen Prozess gehen.“

 

Ihre Zielgruppe sind Frauen

 

Das sind zum einen die Trennungsfrauen mit Kindern. „Von denen weiß ich genau, was sie fühlen, mit- und durchmachen. Ihnen helfe ich dabei, neu zu starten und vorher aufzulösen: Was hat da nicht funktioniert? Und so anders in die Partnerschaft zu gehen. Wenn ich das nicht tue, kommen dieselben Probleme wieder. “

 

Mit Frauen in einer Partnerschaft erarbeitet Katrin die Herausforderungen, die sie mit ihrem Partner erleben und hilft ihnen, diese aufzulösen. „Gemeinsam versuchen wir, die vier Säulen der Partnerschaft neu zu definieren:

 

· Der Partner ist die Nummer 1

· Den Partner lieben - die Liebe immer wieder neu erschaffen.

· Dem Partner vertrauen, auch wenn wir immer mal wieder enttäuscht sind.

· Respekt und Achtung - beides knackt als erstes weg. Dazu gehört, wenn mich was stört, das sofort anzusprechen und aufzulösen.“

 

Unterschiede akzeptieren

 

und für sich nutzen

 

Probleme zwischen Frau und Mann seien so alt wie die Menschheit selbst. „Der Grund liegt im Anderssein“, sagt die Mutter zweier Teenager. „In der Art und Weise der Eigenwahrnehmung und in den speziellen Bedürfnissen. Wer die Unterschiede kennt, sie zu akzeptieren und vielleicht sogar als „Vorteil“ zu nutzen weiß, wird es leichter haben, eine glückliche Beziehung zu führen.“

 

Welche Unterschiede das sind, fasst Katrin Junge so zusammen:

„Die Identität:

Etwas zu sein oder etwas zu tun, macht den ersten Unterschied zwischen Frauen und Männern. So identifizieren sich Frauen meist über das, was sie sind. Sie sind stolz darauf, wenn sie hübscher, schlanker und klüger sind als andere. Sie sprechen gerne über sich und ihre fraulichen Eigenschaften und möchten dafür Anerkennung. Anders ist das bei Männern. Für sie ist es wichtig, etwas zu tun. Nach dem Motto: ‚Wirf den Speer und erlege das Mammut.’ Männer definieren sich über ihre Taten. Um größer, stärker und männlicher zu erscheinen, sprechen sie über das, was sie geleistet haben.

 

Beide Geschlechter ergänzen sich somit perfekt. Während die Frau glücklich ist, wenn sie für ihre weiblichen Aspekte wertgeschätzt wird, fühlt Mann sich gut, wenn er mit Leistung glänzen kann. Mit der Zeit nehmen viele Paare leider das Geleistete für selbstverständlich hin und schenken sich gegenseitig kaum mehr Wertschätzung. Ehekrisen sind so quasi programmiert.

 

Die Ausrichtung “Andere / Ich”:

Frauen sind meist Familienmenschen. Sie sehen ihre Lebensaufgabe darin, dafür zu sorgen, dass es den Menschen in ihrem Umfeld gut geht. Und tun alles dafür. Männer sind da anders. Der leistungsorientierte Mann stellt sich selbst in den Mittelpunkt. Er möchte gewinnen, der Beste sein und so sein männliches Selbstwertgefühl stärken. Nur so – glaubt er – ist er für eine Frau attraktiv. Eine evolutionär gewachsene innere Ausrichtung, die Frauen nicht übelnehmen sollten. Die Motivation der Frau, ihr Umfeld glücklich zu machen und die des Mannes, immer sein Bestes zu geben, können zusammen zu einer guten Partnerschaft führen. Ist man sich der unterschiedlichen Bedürfnisse bewusst, kann man achtsam damit umgehen und auch einmal in die Rolle des Anderen schlüpfen.

 

Der Stellenwert einer Beziehung:

Er macht den dritten großen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Hier gehen die Vorstellungen oft weit auseinander. So geht es Frauen meist darum, in einer Partnerschaft als Team zu agieren und ein „Wir-Gefühl“ zu erleben. Sie wollen ihr Leben mit ihrem Partner teilen und in sein Leben eingebunden werden.

 

Dabei geht es in erster Linie um Kommunikation: Frauen möchten wissen, womit sich ihr Mann beschäftigt, was in der Arbeit los war, was er denkt und fühlt. Das hat nichts mit Neugier oder Kontrolle zu tun, sondern mit der Tatsache, dass er sie einbezieht und als wichtigen Teil seines Lebens betrachtet. Natürlich möchte sie zu alldem auch wundervolle Stunden zu zweit mit ihm erleben, sich nah sein und gemeinsam das Leben genießen.

Männer haben da grundsätzlich niedrigere Ansprüche. Oft sind sie schon zufrieden, eine Partnerschaft zu führen. Deshalb ist die Behauptung vieler Frauen ‚Der will nur Eine, die für ihn wäscht, putzt und kocht’ nicht grundsätzlich falsch, wenngleich aber etwas einseitig betrachtet.

 

Frauen sollten wissen, dass

 

Männer nicht dasselbe

 

starke Mitteilungsbedürfnis haben.

 

Kommunikation ist der Schlüssel, doch es kommt nicht darauf an, viel zu reden, sondern sich über die richtigen Dinge auszutauschen. Dabei sollten Frauen wissen, dass Männer nicht dasselbe starke Mitteilungsbedürfnis haben. Sie klammern ihre Frau nicht aus, sondern denken, dass vermeintlich unwichtige Details für sie einfach nicht interessant sind.

Voraussetzung für eine glückliche Beziehung ist, dass die Partner diese Unterschiede kennen und akzeptieren (lernen) und sich nicht gegenseitig zum Vorwurf machen. Letztendlich ist jeder Charakterzug eine Stärke und Schwäche zugleich, die durch die „bessere Hälfte“ perfekt ergänzt werden kann.“

 


Lebenscoach Katrin Junge traf ich zum Gespräch in Hamburg-Rotherbaum. Ihre Philosophie erklärt sie so:

 

"Mit dem „Happy Wife – Happy Life“ - Online-Konzept erlangen die Teilnehmer ein tiefgehendes Verständnis für die grundsätzliche Andersartigkeit der Geschlechter und erfassen den Ursprung ihrer Herausforderungen in der Beziehung. Sie lernen, sowohl sich selbst besser verstehen als auch hinter die Konflikte zu schauen und wissen dadurch, wie sie vorgehen müssen, um Glück und Harmonie in ihrer Partnerschaft immer wieder neu zu erschaffen."

Katrin Junge bietet sowohl Einzelcoachings-, Monats- oder Dreimonatscoaching an.

Alle Infos Infos unter www.katrin-junge.de

 

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