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" Herzpunkte für Herzensmenschen" - Heidi Goch-Lange startet Online-Community für Frauen

 

 

 

 

Herzensmenschen schreiben

Bücher, die berühren.

 

Mit authentischen Gefühlen.

Und der Bereitschaft,

ihr Herz zu öffnen.

 

Autorin Heidi Goch-Lange weiß,

wovon sie spricht.

 

Berührend,

begeisternd und beflügelnd

zeigt sie sich im Interview.

 

                                                                                 Foto: Heidi Goch-Lange

„Heidi, bist du glücklich?“, frage ich sie. „Ja, das bin ich! Schon weil ich ganz viele Haken hinter Lebensträume machen durfte“, antwortet die 44-Jährige. „Ich habe geheiratet, bin Mutter geworden, habe mit meinem Mann und meinem Kind in der Heide ein Zuhause gefunden. Und mein Hobby Schreiben zum Beruf gemacht. Das ist genug, um jeden Tag dankbar zu sein.“

 

Dabei hatte sie bis heute einiges zu verkraften. Wie den Suizid ihres Partners vor 12 Jahren. „Wir waren drei Jahre zusammen und auf dem Weg, gemeinsam happy zu sein. Wollten heiraten, Kinder“, sagt die blonde Frau mit dem warmherzigen Blick. „Björn war ein Strahlemann. Super positiv. Alle mochten ihn. Aber er hatte auch eine dunkle Seite. Die ließ er im Verborgenen.“

 

Ihr Schicksal hat sie in ihrem Buch "SMS für dich" verarbeitet

 

Wie mutig war es, sich Jahre später noch einmal auf einen neuen Mann einzulassen? „Es war nicht mutig. Es war nötig“, sagt Heidi. „Um wieder Fuß zu fassen. Ich bin ein Mensch, der auch mal allein sein kann. Doch die Familie war mir schon immer wichtig. Wenn man mit Anfang 30 erneut bei Null anfängt, ist das ein Schlag und bringt alle Ängste wieder hoch. Sich davon zu erholen, das war schon schwer.“

 

Sie hat ihr Schicksal in einem Buch verarbeitet: „SMS für dich“. 2009 im Rowohlt Verlag erschienen und mit Protagonistin Karoline Herfurth erfolgreich fürs Kino verfilmt. Ihr dreizehntes Buch erscheint in Kürze. Wie ist sie, die 2003 ihren ersten Roman veröffentlichte, zum Schreiben gekommen? „Ich komme aus einer Familie, in der viel gelesen wird, war immer an gesellschaftlichen und kreativen Themen interessiert und hatte schon immer den Wunsch zu schreiben.“

 

"Ich wollte mich nicht in ein Korsett pressen lassen"

 

Nach dem Politik- und Germanistik-Studium in Bonn und Hannover folgt ein Volontariat bei einer PR-Agentur. Heidi überlegt: Was würde mich als Leserin interessieren? Auf was hätte ich Lust? Was ist gefragt? Sie habe sich dann einen Ratgeber besorgt: Wie schreibe ich professionell ein Exposé? und mit der Leseprobe „Fleißig bis dreißig“ den Rowohlt Verlag überzeugt. 2003 macht sie sich dann selbständig als Autorin für Frauenliteratur, seit ihrem Bestseller später unter dem Pseudonym Sofie Cramer.


 

 

 

 

 

Heidi Goch-Lange besuchte und interviewte ich in ihrem Zuhause in der Lüneburger Heide.

 


„Wie mutig!“, werfe ich ein. „Von außen betrachtet ja“, sagt Heidi. „Aber von innen fühlte es sich so an, als hätte ich keine Alternative, denn: Ich wollte mich nicht in ein Korsett pressen lassen. Frei zu sein in meiner Arbeit war mir immer wichtig.“ Ihr autobiographischer Roman SMS für dich“, war eine große Hilfe, sich weiter zu etablieren. „Ich habe zu der Zeit parallel als Drehbuchautorin für „Rote Rosen“ in Lüneburg gearbeitet. Und jeden Abend zwei Seiten für das Buch geschrieben. Man muss einfach nur den ersten Schritt tun.“

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