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Schmerzen einfach wegströmen - Interview mit der Hamburger Jin Shin Jyutsu-Praktikerin Nadine Holtz.

 

 

 

 

 

Jin Shin Jyutsu ist eine japanische Heilkunst: Um gesund zu bleiben, Krankheiten zu lindern und Gelassenheit zu finden. Und das geht verblüffend einfach, erklärt die Hamburger Jin Shin Jyutsu-Praktikerin Nadine Holtz.

 

 

 

 

 

 

 

                          Foto: Deike Behringer

Nadine Holtz, welche Philosophie ist mit Jin Shin Jyutsu verbunden?

Nadine Holtz: Diese Heilkunst ist mehrere tausend Jahre alt und wurde 1912 vom japanischen Meister Jiro Murai wiederentdeckt. Mary Burmeister, eine seiner Schülerin, hat Jin Shin Jyutsu Mitte der fünfziger Jahre in den Westen gebracht und es für uns in eine verständliche Sprache übertragen.

 

Jin Shin Jyutsu geht davon aus, dass es eine universelle Lebensenergie gibt, die in jedem Organismus zirkuliert. Wenn wir uns gut fühlen, fließt die Lebensenergie gleichmäßig. Wenn wir uns körperlich, seelisch oder geistig unwohl fühlen, gibt es Blockaden im Strömungsmuster der Lebensenergie. Blockaden entstehen durch die Einstellungen Sorge, Trauer, Wut, Angst und Vorstellung (so tun als ob). Die Einstellungen resultieren alle aus einer zugrunde liegenden Angst. Jin Shin Jyutsu ist ein uns angeborenes Wissen. Alles, was wir für Harmonie und Gleichgewicht im Leben brauchen, liegt in uns. Jin Shin Jyutsu ist für jeden erleb- und erlernbar. Wir brauchen dafür nur unsere Hände.

 

Das hört sich einfach an...

... ja, Jin Shin Jyutsu ist einfach und wird oftmals unbewusst angewendet. Zum Beispiel lutschen Babys gerne am Daumen, und wir wissen, dass sie sich damit beruhigen können. Erwachsene sagen häufig „ich drücke dir die Daumen“ und drücken in verschiedenen Situationen tatsächlich die Daumen, damit etwas Bestimmtes eintritt. Die Daumen stehen im Jin Shin Jyutsu für die Einstellung „Sorge, Zweifel“, und es ist sehr wohltuend und heilend, bei Sorgen und Befürchtungen den eigenen Daumen zu halten.

 

Jin Shin Jyutsu ist sowohl für jeden, der unter Stress oder einer Krankheit leidet als auch für jeden, der etwas für die Aufrechterhaltung seines Wohlbefindens tun möchte. Jin Shin Jyutsu ist eine kraftvolle ergänzende Heilmethode. Die Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Heilpraktiker ist darüber hinaus willkommen! Wir können Jin Shin Jyutsu entweder als Selbsthilfe bei uns selbst anwenden oder uns von einem ausgebildeten Jin Shin Jyutsu  Praktiker behandeln, „strömen“, lassen.

 

Wie genau funktioniert Strömen?

Beim Strömen werden die Hände sanft oberhalb der Kleidung auf sogenannte Sicherheitsenergieschlösser gelegt. Es gibt insgesamt 26 paarig angelegte Sicherheitsenergieschlösser auf der Vorder- und Rückseite des Körpers, die einzeln oder in bestimmten Reihenfolgen geströmt werden können, um den Energiefluss zu harmonisieren. Während des Strömens entsteht häufig eine Entspannung auf allen Ebenen und unsere Selbstheilungskraft wird aktiviert, so dass sich Stress und Spannungen im Körper abbauen.Um unsere Energieflüsse zu harmonisieren, legen wir unsere Hände auf die Sicherheitsenergieschlösser.

 

Die halte ich mit beiden Händen, weil die Energie von der einen zur anderen Hand fließt, dabei entsteht so etwas wie eine Polarität. Das funktioniert wie bei einem Starthilfekabel beim Auto: Ich gebe dir nicht meine Energie, sondern durch mich hindurch fließt die universelle Lebensenergie, die dein Energiesystem anschiebt.


 

Die Hamburger Jin Shin Jyutsu-Praktikerin Nadine Holtz begeistert die Einfachheit und leichte Anwendbarkeit dieser Heilkunst.

www.nadineholtz.de

Tangstedter Landstr. 236

22417 Hamburg

Tel.: 040/73089999

 

 

Jin Shin Jyutsu -  bei Nadine Holtz habe ich es ausprobiert - meine Erfahrung:

Nach einer Stunde strömen bei Nadine Holtz fühle ich mich entspannter, ausgeglichener und positiver. Wie kommt das? Die Jin Shin Jyutsu Praktikerin hat die Energieschlösser in meinem Körper geöffnet und so den Energiefluss harmonisiert. So einfach ist das! Eine Lieblingsübung nehme ich mit nach Hause: Bin ich gestresst, lege ich beide Hände auf den oberen Brustkorb. So öffne ich ihn und atme wieder leichter. Ganz wunderbar auch zu praktizieren beim Spazierengehen an der frischen Luft.

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